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Ernährung

Laktoseintoleranz – wenn Milchprodukte krank machen

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Unverträglichkeit von Milchzucker (Laktose)

Donnerstag, 22 März 2012.

Jeder Siebte in Deutschland leidet unter einer so genannten Laktoseintoleranz – das heißt, er verträgt einen Bestandteil in Milchprodukten, den Milchzucker (Laktose), überhaupt nicht bzw. nicht besonders gut. Betroffene leiden nach dem Verzehr von eigentlichen Grundnahrungsmitteln wie Milch, Käse oder Joghurt unter Bauchdrücken, Blähungen, Völlegefühl oder Durchfall.

Ursprünglich konnten Erwachsene durchweg keine Milch vertragen Eine Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker mag verwundern angesichts der Tatsache, dass Milch bei allen Säugetieren einschließlich des Menschen gewöhnlich das erste Lebensmittel darstellt, das Babys zu sich nehmen – und das in erster Linie ihrem Wohlgedeihen dienen soll. „Tatsächlich war Milch ursprünglich nur als Babykost für Säuglinge vorgesehen und nicht als Getränk für Erwachsene bestimmt.

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Donnerstag, 04 August 2011.

Häufige Bauchschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Schwindelgefühle und/oder Durchfall, insbesondere bei vermeintlich gesunder Ernährung mit viel Obst und Gemüse, können auf eine Fruktoseunverträglichkeit (Fruktosemalabsorption) hinweisen. „Eine Fruktosemalabsoprtion gehört zu den Stoffwechselkrankheiten, die oftmals erst spät erkannt werden. Dabei kann ein einfacher Wasserstoff-(H2-)Atemtest klären, ob bei Patienten mit derartigen Beschwerden die Aufnahme von Fruchtzucker (Fruktose bzw. Fructose) aus dem Darm in die Blutbahn gestört ist“, erklärt Dr. Reinhold Lunow, Internist und ärztlicher Leiter der Internistischen Allgemeinmedizin Praxisklinik Bornheim, nahe Köln und Bonn. Mithilfe dieses Verfahrens kann festgestellt werden, ob der Körper den Fruchtzucker im Dünndarm nicht richtig aufnehmen kann, sodass er teils unverdaut im Dickdarm landet und entsprechende Symptome hervorruft.

Patienten mit rheumatoider Arthritis sollten Vitamin-D-Mangel vorbeugen

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Rheumatologen des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh) raten zu Vitamin D

Donnerstag, 30 September 2010.

Sehr viele Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) leiden unter einem Mangel an Vitamin D, womit sich das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Gelenkschmerzen erhöht. Betroffene sollten daher beim Arzt ihren Vitamin-D-Blutserumspiegel messen lassen und - falls nötig - einem bestehenden Mangel durch Nahrungsergänzung mit Vitamin D entgegenwirken. Das raten die Rheumatologen des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh) in Bad Aibling.

„Vitamin D wird zu 80 bis 90 Prozent mithilfe der UV-Strahlen der Sonne in der Haut gebildet – daher kann es gerade in den Wintermonaten zu einem ausgeprägten Vitamin-D-Mangel kommen“,

erläutert Prof. Dr. Klaus Krüger vom wissenschaftlichen Beirat des BDRh und praktizierender Rheumatologe im Münchener Praxiszentrum St. Bonifatius, der eine eigene Studie zur Vitamin-D-Versorgung mit 89 seiner
RA-Patienten durchgeführt hat. 

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