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Wir behandeln Menschen und keine Krankheiten

Wir behandeln Menschen und keine Krankheiten.

Seit über 35 Jahren ist dies der Leitspruch, der unser ärztliches Handeln bestimmt.
Unser Ziel ist es, Sie als Patienten so zu behandeln, wie wir es für uns selber und für unsere Familienangehörigen wünschen. Wir sind akademische Lehrpraxis der Universität Köln. Das Focus-Magazin hat uns das Siegel „empfohlener Arzt“ verliehen. Das Deutsche Institut für Service-Qualität und der Nachrichtensender NTV haben uns die Auszeichnung Deutscher Gesundheits-Award 2022 in der Kategorie "Check-up-Zentren" verliehen.
Sie finden uns in unserem MVZ in Bonn, in der Praxisklinik Bornheim und in der Praxis in Swisttal.

Dr. med. Reinhold Lunow
Dr. med. Christian Lunow
Dr. med. Anne Lunow-Linzbach
& Partner

Infekt-Sprechstunde

Sollten Sie Symptome eines Infektes haben, bitten wir Sie einen Termin in unserer Infekt-Sprechstunde zu vereinbaren. Die Infekt-Sprechstunde wird in der dritten Etage der Praxisklinik in Bornheim durchgeführt. Sie erreichen die dritte Etage über das Treppenhaus oder unseren Aufzug. Je nach Notwendigkeit wird in der Infekt-Sprechstunde ein PCR-Test gemacht sowie weitere Untersuchungen wie z. B. Bluttests, EKG oder Ultraschall veranlasst. Die Kosten für diese Untersuchungen werden von der Krankenkasse übernommen. Ein kostenloser Bürgertest (Antigen-Schnelltest) ist bei uns nicht mehr möglich. Falls Sie einen Schnelltest benötigen, wenden Sie sich bitte an ein Schnelltest-Zentrum.

Auszeichnungen

 
 
 
 
 

Ischias - Wenn der Rückenschmerz ins Bein zieht

Erstellt am Freitag, 09 Juni 2017. Kategorie/n: Allgemeine Gesundheits-Tipps, Training und Sport

Ischias - Wenn der Rückenschmerz ins Bein zieht

Unangenehme Rückenschmerzen im unteren Bereich, die über das Gesäß in das Bein strahlen, sind meist die Folgen einer Reizung des sogenannten Ischiasnerves. Auch als Hexenschuss oder Ischialgie bekannt liegt die Ursache dieser Rückenschmerzen in dem Druck auf Nervenwurzeln, die aus dem Rückenmark treten. Durch Wirbelkanäle zwischen den einzelnen Wirbeln entlang geführt bildet dieser Nervenstrang den Ischiasnerv.

Ursache des Rückenschmerzes ist eine Verengung des Wirbelkanals

Sind die Kanäle blockiert oder verengt, kommt es zu unangenehmen Rückenschmerzen. Da der Ischiasnerv den unteren Körperbereich und die Beine versorgt, sind diese nicht nur lokal, sondern betreffen die gesamte Region. Die Ursachen für die Blockade können dabei vielfältig sein. Häufig ist es ein Bandscheibenvorfall, der zu einer Reizung des Ischiasnerves führt. Hierbei ist der Ring, der die innere Masse der Bandscheibe zusammenhält beschädigt und die Bandscheibe wölbt sich nach außen. Die polsternde Wirkung der Bandscheibe zwischen den einzelnen Wirbelkörpern geht verloren. Folge ist ein Druck auf den Nerv, der zu einem klassischen Ischiasschmerz führt. Dieser lässt nach, wenn der Druck wieder zurückgeht. Ähnliche Wirkung hat eine Verengung der Wirbelsäule (Spinalstenose). Hier bleibt die Bandscheibe intakt, aber der Wirbel drückt von außen an diese heran. Auch hier kommt es zu einem Druck auf die Nervenwurzeln abgehend vom Rückenmark. Eine typische Begleiterscheinung eines Verschleißes der Gelenke und der Bandscheibe bei Menschen ab dem 50sten Lebensjahr. Ebenso wie Spondylosisthesis, ein Wirbelgleiten, das mit einer Verengung des Nervenkanals einhergeht. Nur in seltenen Fällen ist die Ursache für den abstrahlenden Rückenschmerz eine Zyste oder ein Tumor, der auf den Nerv drückt, oder die Schädigung benachbarter Nervenregionen und Gelenke. Um dies herauszufinden ist dringend ein Gang zum Arzt anzuraten, wenn die Schmerzen länger als eine Woche andauern. Ein Gesundheitscheck ist in diesen Fällen zu empfehlen. Bei sehr starken Schmerzen sollte zudem gleich ein Notarzt konsultiert werden. In der Regel ist es jedoch so, dass wenn der Druck nachlässt, die Rückenschmerzen von selbst besser werden.

Bewegung hilft bei Ischialgie und vorbeugt diese vor

Das Positive an einer Ischialgie ist, dass dieser mit einfachen Mitteln in der Regel vorgebeugt werden kann. So ist eine starke Bauch- und Rückenmuskulatur der beste Weg für eine stabile Bandscheibe und Wirbelsäule. Sollte es zu einem klassischen Hexenschuss kommen, ist es wichtig aktiv zu bleiben. Denn Bewegung lockert die Wirbel und führt normalerweise zu einer Entlastung des eingedrückten Nervenkanals. Gehen, Schwimmen und Radfahren sind dabei die besten Methoden. Als Regel gilt dabei nur das zu tun, was gut tut. In manchen Fällen kann auch eine Krankengymnastik hilfreich sein. Hier werden richtige Bewegungsabläufe vermittelt und die nötigen Muskeln gestärkt. Vor allem sollte aber mit Geduld dem Körper Zeit zur Selbstheilung gegeben werden. Falsch ist es hingegen, dauerhaft zu liegen in der Hoffnung der Schmerz lässt nach. Denn liegend kann sich die Verengung zwischen den Wirbeln nicht öffnen. Generell sollte für einen dauerhaft gesunden Rücken ein Normalgewicht gehalten werden. Denn zu viele Kilos belasten die Wirbelsäule und die puffernde Bandscheibe unnötig. Bei einem Hexenschuss kann zudem jedes Kilo weniger die Verengung öffnen. Drohen die Schmerzen zu Verspannungen zu führen, sind leichte, nicht verschreibungspflichtige Medikamente über einen kurzen Zeitraum sinnvoll, um eine Verkrampfung mit Fehlhaltung vorzubeugen. Wird es trotz allem auch nach einiger Zeit nicht besser, müssen konventionelle Methoden, wie eine Behandlung mit Cortison in Betracht gezogen werden. In ganz schwierigen Fällen kann dies auch eine Operation sein. Ein Gespräch in unserer Praxisklinik wird Ihnen helfen die richtige Entscheidung zu treffen.

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