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WIR BEHANDELN KEINE KRANKHEITEN,
SONDERN MENSCHEN.

Seit 1986 prägt dieser Leitspruch unser medizinisches Selbstverständnis – und jeden einzelnen Kontakt mit unseren Patientinnen und Patienten. Mit über 80.000 durchgeführten Check-up-Untersuchungen zählt unsere Praxis zu den beliebtesten und meistfrequentierten Check-up-Zentren in Deutschland.

Als Hausarztpraxis für die Region, spezialisiertes Zentrum für Schilddrüsen-Diagnostik und -Therapie sowie Anbieter umfassender Privatsprechstunden decken wir vier zentrale medizinische Schwerpunkte ab. Unser Anspruch ist dabei immer derselbe: Ihnen eine medizinische Behandlung zu bieten, wie wir sie uns selbst und für unsere Familien wünschen.

Wir sind akademische Lehrpraxis der Universität Köln und wurden mehrfach ausgezeichnet – unter anderem von FOCUS Gesundheit, dem Deutschen Institut für Service-Qualität, NTV und DEUTSCHLAND TEST.

Impfungen

Die Grippeschutzimpfung und COVID-Auffrischungen bieten wir an unserem Standort in Roisdorf an:
Dr. Lunow & Partner – Akutpraxis im SUTI Center · Schumacherstraße 2-10 · 53332 Bornheim-Roisdorf

Termine können Sie online buchen über unser

Buchungsportal

Beide Impfungen können simultan an einem Termin durchgeführt werden.

Informationen zu den jeweiligen Impfempfehlungen finden auf unseren Seiten:

Weitere Informationen zur Grippeschutzimpfung

Weitere Informationen zur Covid-Auffrischung

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Gehen Sie gesund und geschützt durch den Winter!
 Ihr Team von Dr. Lunow & Partner

Unsere Auszeichnungen

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Keine Empfehlung zur Patientenlagerung nach akutem Schlaganfall

Erstellt am Donnerstag, 02 März 2017. Kategorie/n: Kardiologie / Herz- Kreislauf Erkrankungen

Keine Empfehlung zur Patientenlagerung nach akutem Schlaganfall

Die ersten 24 Stunden nach einem akuten Schlaganfall sind die entscheidenden. Nicht nur die schnelle Diagnose, sondern auch die Akutbehandlung mit Therapie und Frührehabilitation in sogenannten Stroke Unites (Schlaganfallstationen) sind ausschlaggebend für eine Verringerung des Risikos und späteren Behinderungen. Dabei ist ein wichtiger Schritt in der Akutbehandlung bei Schlaganfall die Lagerung des Kopfes des Patienten. Ob eine liegende oder eine aufrechte Kopfposition in den ersten 24 Stunden nach dem Schlaganfall eine bessere Therapieprognose bringt, sollte eine aktuelle Studie nun zeigen.

Nach einem Schlaganfall kann sowohl eine liegende, als auch eine sitzende Lagerung Vor- und Nachteile bringen

Durchgeführt wurde diese Studie in Sydney von einer internationalen Gruppe um Dr. Craig Anderson. Das Ziel war eine verbindliche Empfehlung für die bestmögliche Kopfposition eines Menschen nach akutem Schlaganfall. Dafür haben die Mediziner in Zusammenarbeit mit 114 Kliniken in insgesamt neun Ländern mehr als 11.000 stationär behandelte Patienten mit akutem Schlaganfall beobachtet. Die eine Hälfte der Betroffenen wurde gleich nach Aufnahme liegend, die andere in aufrechter Haltung (mindestens 30°) gelagert. So sollte festgestellt werden, bei welcher Gruppe eher Komplikationen und Behinderungen auftreten. Fakt ist, dass liegende Schlaganfall-Patienten einen besseren Blutfluss in die geschädigte Hirnregion, jedoch auch eine erhöhte Erstickungsgefahr durch den eigenen Mageninhalt aufweisen. Bei aufrechter, fast sitzender Lagerung zeigen sich hingegen Erfolge bei der Abnahme von Schwellungen im Hirn. Welche Variante begünstigt nun den Verlauf und die Genesung nach Schlaganfall am ehesten?

Mögliche Behinderung nach einem Schlaganfall ist nicht von Kopfposition abhängig

Um zu einem verbindlichen Ergebnis zu kommen, wurden die Häufigkeit von Todesfällen und die schwere von Behinderungen durch den Schlaganfall zum Zeitpunkt 90 Tage nach Schlaganfall ausgewertet. Es zeigten sich jedoch keine stichhaltigen Unterschiede im Therapieverlauf bei der jeweiligen Lagerung des Patienten. Offensichtlich gravierende Nachteile bei liegender oder aufrechter Lagerung des Kopfes nach akutem Schlaganfall konnten ebenso wenig festgestellt werden. Die Empfehlung des Teams um Dr. Craig Anderson ist daher, nach individuellen Kriterien nach einer Schlaganfall-Diagnose zu entscheiden.

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