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Wir behandeln Menschen und keine Krankheiten

Wir behandeln Menschen und keine Krankheiten.

Seit über 35 Jahren ist dies der Leitspruch, der unser ärztliches Handeln bestimmt.
Unser Ziel ist es, Sie als Patienten so zu behandeln, wie wir es für uns selber und für unsere Familienangehörigen wünschen. Wir sind akademische Lehrpraxis der Universität Köln. Das Focus-Magazin hat uns das Siegel „empfohlener Arzt“ verliehen.
Sie finden uns in unserem MVZ in Bonn, in der Praxisklinik Bornheim und in der Praxis in Swisttal.

Dr. med. Reinhold Lunow
Dr. med. Christian Lunow
Dr. med. Anne Lunow-Linzbach
& Partner

Corona (Isolation)

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat eine neue Corona-Test-und-Quarantäneverordnung veröffentlicht.
Diese gilt ab Donnerstag, 5. Mai 2022:
 
War bisher die Freitestung erst am siebten Tag möglich, kann die Isolierung nun bereits am fünften Tag beendet werden. 
Voraussetzung dafür ist ein negativer Schnelltest einer offiziellen Teststelle oder ein PCR-Test mit Ct-Wert über 30. Ein Selbsttest ist nicht ausreichend.
Die Isolierungszeit zählt ab dem Tag des ersten Auftretens der Symptome oder des Testergebnisses.
Ohne Freitestung endet die Isolierung wie bisher automatisch nach zehn Tagen.
Für Kontaktpersonen besteht keine Absonderungspflicht mehr.
Positiv getestete Personen müssen – wie bisher - ihre engen Kontaktpersonen der letzten zwei Tage eigenständig über die Infektion informieren.

Auffrischimpfungen:

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Personen ab 12 Jahren eine Auffrischimpfung. Diese kann 3 Monate nach der letzten Impfdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Nach einer Infektion wird eine Booster-Impfung ebenfalls nach 3 Monaten empfohlen. Für Auffrischimpfungen soll einer der beiden mRNA-Impfstoffe verwendet werden.
Die STIKO empfiehlt außerdem allen Menschen über 70 Jahren und allen, die durch eine Vorerkrankung eine Immunschwäche haben, eine vierte Impfung drei Monate nach der ersten Auffrischimpfung vornehmen zu lassen. Patienten mit einer zweiten Booster-Impfung haben gegenüber nur einfach Geboosterten einen doppelt so hohen Schutz vor Ansteckung und einen vierfach höheren Schutz vor einem schweren Verlauf.

Impfungen gegen Corona/Covid19 an folgenden Standorten:

Praxisklinik Bornheim
Für einen Impftermin in unserer Praxisklinik Bornheim buchen Sie bitte einen Termin auf unserem Online-Buchungsportal.

Praxis Swisttal
Für einen Impftermin in unserer Praxis in Swisttal buchen Sie bitte einen Termin auf unserem Online-Buchungsportal.

MVZ Bonn
Für einen Impftermin in unserem MVZ am Marienhospital buchen Sie bitte einen Termin auf unserem Online-Buchungsportal.

Zudem besteht aber auch für bestehende Praxis-Patienten die Möglichkeit, uns unter impfung@lunow.de Ihren Impfwunsch mitzuteilen.

Impf-Kampagne der Stadt Bornheim

Falls Ihnen ein Impftermin von uns aus zugewiesen worden ist, bringen Sie diese Unterlagen ausgefüllt mit zur Impfung:

 

Infekt-Sprechstunde

Sollten Sie Symptome eines Infektes haben, bitten wir Sie einen Termin in unserer Infekt-Sprechstunde zu vereinbaren. Die Infekt-Sprechstunde wird separat in zwei Containern auf dem Parkplatz der Praxisklinik in Bornheim durchgeführt. Je nach Notwendigkeit wird in der Infekt-Sprechstunde ein PCR-Test gemacht sowie weitere Untersuchungen wie z. B. Bluttests, EKG oder Ultraschall veranlasst. Die Kosten für diese Untersuchungen werden von der Krankenkasse übernommen. Ein kostenloser Bürgertest (Antigen-Schnelltest) ist bei uns nicht mehr möglich. Falls Sie einen Schnelltest benötigen, wenden Sie sich bitte an ein Schnelltest-Zentrum.

Auszeichnungen

Akademische Lehrpraxis
Die empfohlenen Ärzte der Region - Focus
Stiftung Praxissiegel
 
 
 
 
 

Hohes Risiko für Gürtelrose ab 50

Erstellt am Montag, 18 September 2017. Kategorie/n: Allgemeine Gesundheits-Tipps, Infektiologie / Infektionskrankheiten

Hohes Risiko für Gürtelrose ab 50

Die Gürtelrose (Herpes zoster) ist keine seltene Erkrankung, denn jeder Fünfte über 50 ist betroffen. Grund dafür ist ein schwächer werdendes Immunsystem, das den schlummernden Windpockenvirus reaktiviert.

Gürtelrose ist eine Folgeerkrankung von Windpocken

Nahezu jeder Erwachsene hat die Windpocken schon durchgemacht. Gegen Windpocken sind deshalb 95-99% der Erwachsenen in Deutschland immun. Der Windpockenvirus schlummert nach überstandener Erkrankung aber in der Regel weiter im Körper, weil er sich in den Nervenwurzeln in der Nähe des Rückenmarks und des Gehirns ablegt. Dort sind diese schlummernden Viren erst einmal ungefährlich, können aber besonders im Alter und bei einem schwachen Immunsystem aktiv werden und die sogenannte Gürtelrose verursachen. Der äußerst schmerzhafte, bläschenbildende Hautausschlag zeigt sich auf dem Hautareal entlang einer Nervenbahn (Dermatom) und tritt meist mit einer gleichzeitigen Verschlechterung des Allgemeinzustandes auf. So klagen viele Betroffene über Schlappheit, Fieber und Kopfschmerzen, außerdem können wellenartige Schmerzen entlang der Nervenbahn die Gürtelrose ankündigen. Häufig geht dies mit Jucken und Pochen der Haut und einer starken Überempfindlichkeit einher. Die Gürtelrose bildet sie sich meist innerhalb von zwei bis vier Wochen zurück. In dieser Zeit können sich Menschen - insbesondere kleine Kinder-, die noch keine Windpocken hatten, durch Kontakt mit den Hautbläschen anstecken. Sie bekommen dann aber Windpocken und keine - wie man es erwarten würde- Gürtelrose, denn die Gürtelrose selber kann nicht weiter gegeben werden. Es ist auf jeden Fall ratsam bei Verdacht auf Gürtelrose sofort einen Arzt aufzusuchen. Mit einer antiviralen Therapie, die in den ersten 72 Stunden nach Auftreten beginnt, kann nicht nur die Dauer der Erkrankung abgekürzt und Schmerzen gemindert werden, sondern es wird auch das Risiko für die Entwicklung der gefürchteten Post-Zoster-Neuralgie vermindert.

Nach einer Gürtelrose können die Schmerzen über Jahre anhalten

Vor allem bei Menschen über 60 Jahre oder bei Patienten, die ein geschwächtes Immunsystem haben, kann sich aus einer Gürtelrose eine chronische Neuralgie, eine Post-Zoster-Neuralgie, entwickeln.
Diese geht mit langanhaltenden Schmerzen aufgrund geschädigter Nervenbahnen einher und kann Monate oder im schlimmsten Fall noch Jahre nach der Gürtelrose anhalten. Eine frühzeitige antivirale Behandlung kann die Folgen der Neuralgie wie Sehverlust, Hör- und Gleichgewichtsstörungen, Infektionen und hartnäckigen Schmerzen vermindern. Eine gute Vorsorge zur Verhinderung eines Herpes zoster ist auch die Impfung mit dem Lebendwirkstoff Zostavax®. Diese Impfung empfiehlt sich für Menschen ab dem 50sten Lebensjahr. Sie ist aber bisher keine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie schon einmal eine Gürtelrose hatten, da durch die Impfung auch das Risiko für eine erneute Gürtelrose reduziert wird. Sind Sie einmal geimpft worden, sinkt die Wahrscheinlichkeit an einer Gürtelrose zu erkranken auf 50 Prozent. Außerdem fallen, sollte es doch zu einem Ausbruch kommen, die Symptome schwächer aus. Zudem sinkt durch die Impfung das Risiko für jahrelang anhaltende Schmerzen durch eine Post-Zoster-Neuralgie um fast 60 Prozent. Überzeugende Gründe für eine Impfung, dennoch sollte man sich vor der Entscheidung zur Impfung auf jeden Fall ärztlich beraten lassen, um das Für und Wider einer Impfung gegen Gürtelrose individuell abzuwägen.

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Praxisklinik Bornheim

Servatiusweg 14
53332 Bornheim
(022 22) 93 23 - 0
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53913 Swisttal
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