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Vitamin D richtig dosiert

Erstellt am Mittwoch, 06 Dezember 2017. Kategorie/n: Allgemeine Gesundheits-Tipps, Ernährung

Vitamin D richtig dosiert

Wie bei fast allen Dingen gilt auch bei Vitamin D, auf die Dosis kommt es an. Verfügt der Körper über zu wenig Vitamin D, kann es zu Störungen der Knochenstoffwechsels kommen. Osteoporose, Knocheninstabilität und Knochenbrüche sind die Folgen. Auch Störungen des Immunsystems sind oft Folge eines Vitamin D-Mangels. Auf der anderen Seite aber drohen, schwere Nierenschäden bis hin zum Nierenversagen, wenn der Vitamin D-Spiegel zu hoch ist. Der optimale Vitamin D-Spiegel liegt bei 30-50 µg/l.

Lebenswichtiger Nährstoff Vitamin D

In den Körper gelangt Vitamin D in erster Linie über die Haut, sprich durch Tageslicht. UV-Strahlen auf der Haut regen die Produktion von Vitamin D an. Dieses sorgt dann dafür, dass ausreichend Kalzium und Phosphat aufgenommen werden kann. Lieferant des lebenswichtigen Vitamin D sind Speisefische mit hohem Fettgehalt, wie Lachs, Makrele und Hering sowie Milch und Cerealien. Vitamin D wird erfolgreich als immunregulatorische Substanz bei Autoimmunerkrankungen wie Rheuma oder Hashimoto-Thyreoiditis eingesetzt. Die Autoimmunintoleranz wird dabei durch die Förderung einer Untergruppe der T-Helferzellen, den TH2-Zelle, günstig beeinflusst. Zudem kann Vitamin D die körpereigene Abwehr bei der Bekämpfung von Infektionen unterstützen. Patienten mit zu niedrigen Vitamin D bekommen 40 % mehr Lungenentzündungen.

Gründe für einen Vitamin D-Mangel

Bei chronischen Magen-Darm-Erkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Zöliakie kann die Aufnahme des Vitamin D aus dem Darm gestört sein. Gleiches gilt für Menschen, die sich einer Operation gegen Übergewicht unterzogen. Ein wichtiger Faktor bei der Vitamin D-Aufnahme spielt die Haut. Dabei gilt, dass helle Haut besser Vitamin D aufnehmen kann als dunkle Haut. Hier beeinträchtigt der höhere Melanin-Gehalt die Aufnahme. Gleiches gilt für ältere Haut. Deshalb leiden besonders ältere Menschen häufig an Vitamin D-Mangel. Ein Spagat bildet zudem der Umgang mit dem Sonnenschutz. Wird zum Schutz gegen Hautkrebs zu umfangreichem Sonnenschutz geraten, so muss für eine ausreichende Versorgung des Menschen mit Vitamin D die Haut täglich eine gute Dosis Tageslicht bekommen. Dringend abzuraten ist von einer unkritischen Einnahme von Vitamin D-Präparaten. Erst kürzlich warnte die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) vor einer Überdosierung mit Vitamin D. In zwei Fällen kam es zu einem akuten Nierenversagen bei ausgeprägter Hyperkalzämie, einem Zuviel an Kalzium im Blut, das zu verschiedenen    Stoffwechselerkrankungen mit schweren Folgen führt. Eine langfristige Vitamin-D-Einnahme sollte daher nie ohne regelmäßige Kontrolle des Vitamin-D-Spiegels und des Calciumgehalts des Blutes erfolgen. Generell werden Nahrungsergänzungen oft leichtfertig angewandt .Ohne ärztlicher Kontrolle durchgeführt kommt es dabei durch Überdosierungen nicht selten zu schweren Komplikationen. Unsere Ernährungsberaterinnen bieten Ihnen deshalb individuelle Beratungen zu sinnvollen Nahrungsergänzungsmitteln an.

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