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Wir behandeln Menschen und keine Krankheiten

Wir behandeln Menschen und keine Krankheiten.

Seit über 35 Jahren ist dies der Leitspruch, der unser ärztliches Handeln bestimmt.
Unser Ziel ist es, Sie als Patienten so zu behandeln, wie wir es für uns selber und für unsere Familienangehörigen wünschen. Wir sind akademische Lehrpraxis der Universität Köln. Das Focus-Magazin hat uns das Siegel „empfohlener Arzt“ verliehen. Das Deutsche Institut für Service-Qualität und der Nachrichtensender NTV haben uns die Auszeichnung Deutscher Gesundheits-Award 2022 in der Kategorie "Check-up-Zentren" verliehen.
Sie finden uns in unserem MVZ in Bonn, in der Praxisklinik Bornheim und in der Praxis in Swisttal.

Dr. med. Reinhold Lunow
Dr. med. Christian Lunow
Dr. med. Anne Lunow-Linzbach
& Partner

Infekt-Sprechstunde

Sollten Sie Symptome eines Infektes haben, bitten wir Sie einen Termin in unserer Infekt-Sprechstunde zu vereinbaren. Die Infekt-Sprechstunde wird in der dritten Etage der Praxisklinik in Bornheim durchgeführt. Sie erreichen die dritte Etage über das Treppenhaus oder unseren Aufzug. Je nach Notwendigkeit wird in der Infekt-Sprechstunde ein PCR-Test gemacht sowie weitere Untersuchungen wie z. B. Bluttests, EKG oder Ultraschall veranlasst. Die Kosten für diese Untersuchungen werden von der Krankenkasse übernommen. Ein kostenloser Bürgertest (Antigen-Schnelltest) ist bei uns nicht mehr möglich. Falls Sie einen Schnelltest benötigen, wenden Sie sich bitte an ein Schnelltest-Zentrum.

Auszeichnungen

 
 
 
 
 

Bauchaortenaneurysma: Tickende Zeitbombe im Bauch

Erstellt am Donnerstag, 24 August 2017. Kategorie/n: Gefäß-Erkrankungen, Praxisklinik Bornheim

Bauchaortenaneurysma: Tickende Zeitbombe im Bauch

Männer über 65 Jahre sind besonders gefährdet, so die Ergebnisse verschiedener Studien. Sie gehören zur Risikogruppe der Menschen, die an einem Bauchaortenaneurysma erkranken können. Noch höher ist ihr Risiko, wenn der Durchbruch der Bauchschlagader schon bei Familienangehörigen vorkam.

Mit Ultraschall kann ein Bauchaortenaneurysma frühzeitig erkannt werden

Wenn die betroffenen Männer damit auch in bester Gesellschaft sind, Albert Einstein und Thomas Mann erlagen einst dem Schlaganfall im Bauch, so ist heute die Vorsorge dringend zu empfehlen. Eine Einsicht, welche auch die Gesetzlichen Krankenkassen teilt. So soll die Untersuchung ab voraussichtlich Oktober in den Leistungskatalog aufgenommen werden. Da der Beschluss im Juni dieses Jahres aber schon gefasst wurde, können auch heute schon Patienten das dafür erforderliche Ultraschall-Screening in Anspruch nehmen. Bei dieser schmerzfreien Vorsorgeuntersuchung wird die Bauchschlagader abgebildet. Dabei können gefährliche Erweiterungen, die Hauptursache für einen späteren Durchbruch, erkannt werden. Überschreitet deren Durchmesser die kritische Marke von 4,5 cm (der Normaldurchmesser der Bauchaorta liegt bei 1,5 bis 2 cm, ab 3 cm gilt die Bauchaorta als erweitert), kann eine Operation den gefährlichen Durchbruch verhindern. Die neueste Technik hier ist das Einsetzen eines sogenannten EVAR, einem Bypass in der Bauchschlagader, der über Verzweigungen das Blut in die Schlagadern der Leisten leitet. Dabei wird die Gefäßwand entlastet und bildet sich im Idealfall zurück. Das Blut kann ungehindert fließen, die Versorgung des Körpers ist gewährleisten und die Gefahr eines Gefäßwanddurchbruchs wird minimiert. Dieser Eingriff ist wesentlich risikofreier als eine Notoperation nach einem Bauchaortenaneurysma. Ist einmal die Aorta geplatzt, sind die Überlebenschancen gering. Nur neun bis zehn Prozent der betroffenen Patienten überleben die Notfalloperation nach akutem Durchbruch. Die Hälfte stirbt bevor sie das Krankenhaus erreichen und weitere 15 Prozent erleben nicht die Operation. Selbst wenn diese durchgeführt werden kann, ist sie mit einem sehr hohen Restrisiko verbunden.

Bauchaortenaneurysmen betreffen vor allen Dingen Männer über 65 Jahre

Warum vor allem Männer jenseits der 65 betroffen sind, kann derzeit nicht befriedigend beantwortet werden. Alleine Beobachtungen der Krankenakten vergangener Jahre brachten diese Erkenntnis. Daher gibt es neben eines gesunden Lebensstils, der im Allgemeinen bei Herzkreislauf- und Gefäßerkrankungen präventiv zu empfehlen ist, keinen guten Rat um das gefährliche Bauchaortenaneurysma zu vermeiden, außer das Screening. Ist im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung keine aussagekräftige Diagnose möglich, gibt es zusätzlich die Möglichkeit des CT oder MRT, um Gewissheit über den Zustand der Bauchschlagader zu erhalten. In der Regel reicht das Ultraschall-Screening jedoch aus. Auch wenn dieses seit Jahren im Rahmen des regelmäßigen Gesundheitschecks in unserer Praxis zum Leistungskatalog gehört, ist es wichtig, hier nochmal die betroffene Gruppe zu sensibilisieren. Denn Patienten, die nicht den regelmäßigen Gesundheitscheck in Anspruch nehmen, sollten ab dem Alter von 65 Jahre einmal die Bauchaorta checken lassen, um die tickende Zeitbombe im Bauch wenn nötig zu entschärfen.

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