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Folsäure und Vitamin B12 sind lebensnotwendig

Erstellt am Sonntag, 10 November 2019. Kategorie/n: Allgemeine Gesundheits-Tipps, Ernährung

Folsäure und Vitamin B12 sind lebensnotwendig

Der menschliche Körper benötigt 13 Vitamine. Folsäure und B12 sind zwei besonders wichtige Vitamine, die "Versorgung" damit wird jedoch im höheren Alter immer schwieriger. Darunter leiden vor allem das Herz, die Gefäße und die Nerven.  

Ohne aktive Folsäure können grundlegende Stoffwechselprodukte, wie Antikörper oder Blutzellen, nicht hergestellt werden. Auch Zellteilung und Regeneration lassen nach, wenn die notwendigen DNA-Bausteine fehlen.

Die Folgen von Mangel an Folsäure sind:

  • Anämie (Blutarmut)
  • erhöhte Homocysteinwerte (mögliche Spätfolgen: Herzinfarkt, Schlaganfall, Alzheimer)
  • körperliche Schwäche, rasche Ermüdung
  • Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen
  • depressive Verstimmungen, Reizbarkeit
  • Schleimhautreizungen (z. B. im Mund)
  • Durchfall, Gewichtsverlust
  • Immunschwäche

Ein Mangel an Folsäure oder B12 erhöht das gefährliche Homocystein

Die Folsäure ist für viele Reaktionen im Stoffwechsel notwendig, das Vitamin B12 wird vornehmlich für zwei Reaktionen gebraucht

- der Aktivierung von Folsäure 
- zum Abbau von Homocystein, einem schädlichen Stoffwechselprodukt

Folsäure kommt vor allem in pflanzlichen Produkten vor

Folsäuregehalt in Lebensmitteln (in µg* pro 100 g) 

Weizenkeime  330 µg
Hülsenfrüchte  213 µg
Brokkoli  105 µg
Fenchel  100 µg
Käse  85 µg
Weißkohl   79 µg 
Roggen-Vollkorn   70 µg 
Hühnerei  65 µg
Weizen-Vollkorn  50 µg

*1 µg = 1/1000 mg

Dagegen kommt das Vitamin B12 fast ausschließlich in tierischen Produkten vor- in geringeren Mengen auch in bakteriell vergorenen Lebensmitteln. Gute Quellen sind demnach Fleisch, Milch und Eier. Um den täglichen Bedarf zu decken, benötigt man mindestens 6 µg Vitamin B12. Ab dem 60. Lebensjahr werden sogar eher 50 µg täglich empfohlen. 

Die bei uns üblichen Grundnahrungsmittel wie Fleisch, Wurst, Käse, Kartoffeln, Grau- oder Weißbrot und Äpfel enthalten kaum nennenswerte Mengen an Folsäure. Wer möglichst oft Vollkornprodukte, Blattgemüse und Hülsenfrüchte verzehrt erreicht die notwendige Mindestmenge von 400 µg Folsäure. 

Nicht so einfach ist es beim Vitamin B12 – vor allem ältere Menschen können dieses Vitamin im Darm meist nur noch schlecht aufnehmen. Das Vitamin muss im Darm an einen Transportfaktor gebunden werden (den Intrinsic Factor). Doch ab dem 60. Lebensjahr wird davon immer weniger produziert. Etwa ein Drittel aller Deutschen über 65 Jahren hat zu niedrige B12-Blutwerte; unter den Metformin- Patienten sind es sogar 42 %. Sie können sich in unserer Diabetes-Sprechstunde dazu beraten lassen. 

Krankheiten durch Mangel von Folsäure und Vitamin B12

Durch einen Mangel an Folsäure oder B12 wird der gesamte Körper geschwächt. Die Immunkräfte lassen nach, man fühlt sich müde und gereizt, mitunter kommt es zu Hautkrankheiten. 

Besonders deutlich wird ein Mangel an Folsäure und Vitamin B12 durch das beeinträchtigte "Zusammenspiel" der beiden Vitalstoffe. Hierbei wird im Normalfall Homocystein produziert, das normalerweise ein nur kurzlebiges Zwischenprodukt im Stoffwechsel darstellt. In höherer Konzentration ist es jedoch schädlich und muss umgewandelt werden. Und genau dazu wird das Vitamin-Duo Folsäure und B12 - und zusätzlich noch in geringerem Ausmaß Vitamin B6 - gebraucht.

Erhöhte Homocystein-Werte erhöhen das Risiko für zahlreiche Krankheiten:

  • Arteriosklerose ("Gefäßverkalkung"), Durchblutungsstörungen
  • Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit
  • Schlaganfall
  • Depression
  • Demenz und Alzheimer
  • Thrombose
  • Osteoporose
  • Nierenerkrankung
  • Netzhautschäden im Auge

Der Homocystein-Wert sollte demnach möglichst unter 12 bis 15 µmol/l Blut liegen. Mit jeder Steigerung um 5 µmol/l steigt beispielsweise das Herzinfarktrisiko um 20 %.

Etwa 15% der deutschen Bevölkerung haben zu hohe Homocysteinwerte. Unter den Patienten mit Arteriosklerose (z. B. Durchblutungsstörungen in den Beinen, verengte Herzkranzgefäße, Herzinfarkte) sind es sogar 47 %. 

Diagnose von B12- und Folsäure-Mangel im Blut

Die Werte von Folsäure oder B12 kann man im Blut bestimmen, wobei auch die Werte Holo-TC und Methylmalonsäure Aufschluss über die Versorgung mit Vitamin B12 geben können. Ein weiterer Weg einen Mangel an B12 oder Folsäure festzustellen, ist die Bestimmung des Homocysteinwerts. Wenn dieser in Ordnung ist (also unter 15 µg/1 liegt) , ist vermutlich auch Ihre Versorgung mit den beiden wichtigen B-Vitaminen ausreichend. Ab dem 65. Lebensjahr ist es jedoch generell sinnvoll, regelmäßig den B12-Wert bestimmen zu lassen. 

Da im Alter ab etwa 65 Jahren die Aufnahme für B12 im Darm nachlässt, kann man zur Deckung des Grundbedarfs zusätzlich ein entsprechend dosiertes Präparat einnehmen. 

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