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Hohes Risiko für Gürtelrose ab 50

Erstellt am Montag, 18 September 2017. Kategorie/n: Allgemeine Gesundheits-Tipps, Infektiologie / Infektionskrankheiten

Hohes Risiko für Gürtelrose ab 50

Die Gürtelrose (Herpes zoster) ist keine seltene Erkrankung, denn jeder Fünfte über 50 ist betroffen. Grund dafür ist ein schwächer werdendes Immunsystem, das den schlummernden Windpockenvirus reaktiviert.

Gürtelrose ist eine Folgeerkrankung von Windpocken

Nahezu jeder Erwachsene hat die Windpocken schon durchgemacht. Gegen Windpocken sind deshalb 95-99% der Erwachsenen in Deutschland immun. Der Windpockenvirus schlummert nach überstandener Erkrankung aber in der Regel weiter im Körper, weil er sich in den Nervenwurzeln in der Nähe des Rückenmarks und des Gehirns ablegt. Dort sind diese schlummernden Viren erst einmal ungefährlich, können aber besonders im Alter und bei einem schwachen Immunsystem aktiv werden und die sogenannte Gürtelrose verursachen. Der äußerst schmerzhafte, bläschenbildende Hautausschlag zeigt sich auf dem Hautareal entlang einer Nervenbahn (Dermatom) und tritt meist mit einer gleichzeitigen Verschlechterung des Allgemeinzustandes auf. So klagen viele Betroffene über Schlappheit, Fieber und Kopfschmerzen, außerdem können wellenartige Schmerzen entlang der Nervenbahn die Gürtelrose ankündigen. Häufig geht dies mit Jucken und Pochen der Haut und einer starken Überempfindlichkeit einher. Die Gürtelrose bildet sie sich meist innerhalb von zwei bis vier Wochen zurück. In dieser Zeit können sich Menschen - insbesondere kleine Kinder-, die noch keine Windpocken hatten, durch Kontakt mit den Hautbläschen anstecken. Sie bekommen dann aber Windpocken und keine - wie man es erwarten würde- Gürtelrose, denn die Gürtelrose selber kann nicht weiter gegeben werden. Es ist auf jeden Fall ratsam bei Verdacht auf Gürtelrose sofort einen Arzt aufzusuchen. Mit einer antiviralen Therapie, die in den ersten 72 Stunden nach Auftreten beginnt, kann nicht nur die Dauer der Erkrankung abgekürzt und Schmerzen gemindert werden, sondern es wird auch das Risiko für die Entwicklung der gefürchteten Post-Zoster-Neuralgie vermindert.

Nach einer Gürtelrose können die Schmerzen über Jahre anhalten

Vor allem bei Menschen über 60 Jahre oder bei Patienten, die ein geschwächtes Immunsystem haben, kann sich aus einer Gürtelrose eine chronische Neuralgie, eine Post-Zoster-Neuralgie, entwickeln.
Diese geht mit langanhaltenden Schmerzen aufgrund geschädigter Nervenbahnen einher und kann Monate oder im schlimmsten Fall noch Jahre nach der Gürtelrose anhalten. Eine frühzeitige antivirale Behandlung kann die Folgen der Neuralgie wie Sehverlust, Hör- und Gleichgewichtsstörungen, Infektionen und hartnäckigen Schmerzen vermindern. Eine gute Vorsorge zur Verhinderung eines Herpes zoster ist auch die Impfung mit dem Lebendwirkstoff Zostavax®. Diese Impfung empfiehlt sich für Menschen ab dem 50sten Lebensjahr. Sie ist aber bisher keine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie schon einmal eine Gürtelrose hatten, da durch die Impfung auch das Risiko für eine erneute Gürtelrose reduziert wird. Sind Sie einmal geimpft worden, sinkt die Wahrscheinlichkeit an einer Gürtelrose zu erkranken auf 50 Prozent. Außerdem fallen, sollte es doch zu einem Ausbruch kommen, die Symptome schwächer aus. Zudem sinkt durch die Impfung das Risiko für jahrelang anhaltende Schmerzen durch eine Post-Zoster-Neuralgie um fast 60 Prozent. Überzeugende Gründe für eine Impfung, dennoch sollte man sich vor der Entscheidung zur Impfung auf jeden Fall ärztlich beraten lassen, um das Für und Wider einer Impfung gegen Gürtelrose individuell abzuwägen.

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