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Gürtelrose - Impfung, die auch ältere Menschen schützt

Erstellt am Samstag, 08 Juni 2019. Kategorie/n: Infektiologie / Infektionskrankheiten

Gürtelrose - Impfung, die auch ältere Menschen schützt

Die bisherigen Impfungen gegen Gürtelrose sind mitunter nicht optimal. Nur etwa zwei Drittel der Geimpften sind wirklich geschützt. Mit steigendem Lebensalter sinkt dieser Anteil auf unter 20% ab.

Die bisherigen Impfungen gegen Gürtelrose sind mitunter nicht optimal. Nur etwa zwei Drittel der Geimpften sind wirklich geschützt. Mit steigendem Lebensalter sinkt dieser Anteil auf unter 20% ab. Jetzt gibt es mit Shingrix einen neuen Impfstoff, der auch bei älteren Patienten hoch wirksam und zudem gut verträglich ist.

Die Gürtelrose ist ein extrem schmerzhafter Hautausschlag der durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird. Hinzu kommt, dass bei vielen Betroffenen die Schmerzen nach dem Abheilen der Hautsymptome nicht verschwinden, sondern oft noch jahrelang anhalten. 

Windpocken und Gürtelrose, beide werden durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst.

Menschen, die als Kind die Windpocken hatten, tragen ein etwa 30 %-iges Risiko, dass sie im Laufe ihres Lebens an einer Gürtelrose erkranken. Nach einer Windpocken-Erkrankung zieht sich ein Teil der Viren in Nervenknoten im Bereich des Rückenmarks zurück, um sich vor weiteren Angriffen durch das Immunsystem zu schützen. Das ist normalerweise für den Körper kein Problem. 

Wenn aber das Immunsystem durch Stress, Krankheiten oder im höheren Lebensalter geschwächt ist, kann es die Viren nicht mehr in Schach halten, die Gürtelrose (Zoster) bricht aus.

Gürtelrose-Patienten leiden oft unter bleibenden Schmerzen

Eine typische Gürtelrose beginnt mit Jucken und Kribbeln in den betroffenen Hautregionen. Dann kommen heftige, stechende Schmerzen hinzu, und einige Tage später treten die ersten Bläschen sowie eventuell auch Fieber auf.

Komplikationen, die durch Gürtelrose verursacht werden können:

- Auch nach dem Abheilen der Bläschen können noch Wochen, Monate oder sogar Jahre die Schmerzen anhalten, denn bei etwa einem Drittel der Betroffenen werden die Nerven durch die Viren dauerhaft geschädigt. Man spricht dann von einer Postzosterneuralgie.

- Zu Anfang der Erkrankung bestehen höhere Risiken eines Schlaganfalls und eines Herzinfarkts.

- Die Viren können das Gehirn in Mitleidenschaft ziehen, sodass es zu einer Einschränkung der geistigen Fähigkeiten kommen kann.

Man kann sich mit einer Impfung gegen diese Spätfolgen der Gürtelrose schützen. Sie bewirkt, dass das Immunsystem erneut mit den in den Nervenzellen schlummernden Erregern konfrontiert wird und diese dann besser in Schach halten. 

Der im Herbst 2018 zugelassene neue Impfstoff bewirkt, dass das Risiko einer Gürtelrose im Schnitt um 97,2 % senkt. Besonders empfehlenswert ist die Impfung, bei Vorerkrankung wie Diabetes oder Rheuma. Denn dann ist das Gürtelrose-Risiko erhöht.

Patienten, die bereits eine Gürtelrose durchgemacht haben, wird auch eine Impfung empfohlen, denn es besteht zeitlebens die Gefahr einer erneuten Erkrankung.

Auch ältere Patienten sind durch eine Gürtelrose-Impfung geschützt 

In einer Studie, die 2016 in 18 Ländern durchgeführt wurde, waren 13.900 Patienten im Durchschnittsalter von 75 Jahren beteiligt. Die Schutzwirkung bei den 70- bis 79-jährigen Teilnehmern verbesserte sich auf 90 % und auch bei den mindestens 80-jährigen Probanden konnte ein Schutz von 89% festgestellt werden.

Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Gürtelrose allen Personen ab 60 Jahren sowie ab 50 Jahren bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Diabetes, chronischen Lungenerkrankungen oder abgeschwächten Immunsystem.

Wir empfehlen vor der Impfung einen kompletten Check-up durchführen zu lassen. Sowohl die Privaten als auch die Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten. 

Aktuelle Informationen vom Robert-Koch-Institut zur Gürtelrose-Impfung.  

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