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Herzinfarkt und Koronare Herzkrankheit

Erstellt am Mittwoch, 07 Oktober 2020.

Herzinfarkt und Koronare Herzkrankheit

Oft weisen Symptomen, bei denen man überhaupt nicht an das Herz denkt, auf eine Koronare Herzerkrankung hin. Die am meisten gefürchtete Komplikation der Koronaren Herzkrankheit ist der Herzinfarkt. Ein Kardiologischer Check (Cardio-Check) kann  lebensrettend sein, ...

Ein Kardiologischer Check (Cardio-Check) kann  lebensrettend sein, da die Verkalkungen der Herzkranzgefäße mit entsprechender Diagnostik frühzeitig entdeckt werden können. 

Arteriosklerose der Herzkranzgefäße

Die koronare Herzkrankheit entwickelt sich in einem Prozess, der Arteriosklerose genannt wird. Hierbei wird die innere Gefäßschicht der Koronararterien beschädigt und es sammeln sich im Laufe der Zeit Ablagerungen (Plaques) aus Fett, Cholesterin, Kalzium und anderen Substanzen an. Die koronare Herzkrankheit tritt in den Herzkranzgefäßen auf. Das sind die Arterien, die das Herz mit Blut versorgen. Dabei verengt sich die Arterie und die Durchblutung des Herzmuskels wird reduziert oder gar blockiert.

Reißen die Plaques ein oder brechen sie auf, kann das zur Bildung von Blutgerinnseln führen. Dadurch kann der Blutfluss schlagartig blockieren.

Angina pectoris - Warnzeichen für eine Koronare Herzkrankheit 

Bei körperlichen Anstrengungen, nach dem Essen oder wenn man unter emotionalem Stress steht, machen sich Symptome bemerkbar, die auf eine Einschränkung der Durchblutung des Herzens hinweisen. Diese Schmerzen und Symptome werden als "Angina pectoris" bezeichnet. Sie hören meist wieder auf, wenn die Aktivitäten beendet sind oder wenn sich wieder entspannen kann.

Sehr bedenklich sind Symptome, die häufig wiederkehren, länger als etwa 15 Minuten andauern, bei geringer Anstrengung oder sogar in Ruhe auftreten. Sie sprechen für einen fast kompletten Gefäßverschluss oder sogar für einen Herzinfarkt. 

Angina pectoris oder Herzinfarkt erkennen 

Ein Herzinfarkt kann sich auch durch untypische Symptome bemerkbar machen, vornehmlich bei älteren Menschen, Frauen und Diabetikern. Zu diesen untypischen Symptomen zählen Nacken-, Schulter-, Kiefer- oder Bauchbeschwerden, Kurzatmigkeit, ungewöhnliche Schwäche oder Müdigkeit, Schwindel oder Benommenheit, Schwitzen oder Feuchtigkeit, Übelkeit oder Erbrechen und geistige Verwirrung. Möglicherweise fehlt sogar der klassische Brustschmerz komplett.

Diagnostik der Koronaren Herzerkrankung

Folgende Schritte können zur Diagnostik gehören:

• Anamnese – 

Zu den Risikofaktoren einer koronaren Herzkrankheit gehören persönliche oder familiäre Vorgeschichten mit Herzerkrankungen. Rauchen, höheres Alter, Übergewicht, Bluthochdruck, ein zu hoher Cholesterinspiegel oder Diabetes erhöhen das Risiko ebenso wie eine schon bestehende Gefäßverkalkung (Arteriosklerose).

• Troponin-Bluttest 

Bei der Diagnose Herzinfarkt ist ein Troponin-Bluttest von besonderer Bedeutung. Diese Substanz steigt kurz nach einer ischämischen Schädigung des Herzmuskels im Blut an und bleibt bis einige Tage danach erhöht nachweisbar.

• Elektrokardiogramm (EKG) – 

Ein Elektrokardiogramm (EKG) wird gemacht, wenn eine Herzerkrankung vermutet wird. Dabei erfassen extern angelegte Brustelektroden die elektrischen Signale des Herzens. Bestehen Beschwerden und liegt eine koronare Herzkrankheit als Ursache vor, können bestimmte EKG-Befunde die Diagnose Herzinfarkt bestätigen oder die Wahrscheinlichkeit dafür stark erhöhen. 

• Belastungs-EKG – 

um das Herz in einer Situation zu untersuchen, in der Symptome auftreten oder der Herzmuskel unter Stress steht wird ein Belastungs-EKG erforderlich. Hierbei wird ein Fahrradergometer oder ein Laufband eingesetzt, dessen Geschwindigkeit und Widerstand kontinuierlich gesteigert werden. Diese Form des EKGs erfasst die erhöhte Belastung des Herzens und den damit erforderlichen Mehrbedarf an sauerstoffreichem Blut. 

• Stress-Echokardiographie – 

Ein Belastungstest kann mit einer Darstellung des Herzens mittels Ultraschall (Echokardiographie) kombiniert werden. Weitere Optionen sind die computergestützte Einzelphotonen- Emissionstomographie (SPECT) oder die kardiale Positronen- Emissions- Tomographie (PET). Sowohl SPECT als auch PET gelten als nuklearmedizinische Tests, da hierbei eine geringe Dosis einer radioaktiven Substanz (Tracer) intravenös injiziert wird. Nachdem der Tracer vom Herzmuskel aufgenommen wurde, kann die Durchblutung und Funktion des Herzens im Ruhezustand und bei Belastung oder nach Einnahme eines Medikaments zur Stresssimulation erfasst werden. Alternativ kann eine Magnetresonanztomographie (MRT) genutzt werden, um die Belastung des Herzens darzustellen. Hierbei wird statt eines radioaktiven Tracers ein Kontrastmittel auf Gadoliniumbasis verwendet.

• Bildgebende Verfahren ohne Belastungstest – 

Die Kalziummenge in den Herzkranzgefäßen wird mit einer Computertomographie (CT) des Herzens bestimmt. Ist der Wert in der Gefäßwand erhöht, spricht dies für Verkalkungen. Dieser Calcium-Score-Test kann bei mittlerem Risiko für Herzerkrankungen sinnvoll sein, um den Nutzen von cholesterinsenkenden Medikamenten festzustellen (Statintherapie). Eine CT-Angiographie ist ein Test, bei dem ein jodhaltiges Kontrastmittel in die Blutbahn injiziert wird. 

Koronarangiographie

Liegt eine koronare Herzkrankheit vor, reichen bei einer Angina pectoris mit geringem Infarktrisiko einer oder mehrere der oben genannten Tests wahrscheinlich aus, um eine entsprechende Therapie verordnen zu können.

Besteht ein höheres Risiko für einen drohenden Herzinfarkt - und wenn bereits ein Herzinfarkt stattgefunden hat -, kann eine "Koronarangiographie" erforderlich sein. Hierbei wird ein flexibler Schlauch (Katheter) in eine Arterie eingeführt und unter Röntgenkontrolle bis zum Herz geführt. Nach exakter Positionierung wird über den Katheter ein spezielles Kontrastmittel injiziert, das die Koronararterien füllt. Der nun durch die Arterien fließende Farbstoff zeigt auf den Röntgenbildern Engstellen, Verschlüsse und andere Unregelmäßigkeiten der Gefäße sehr genau auf.

Eine verengte Arterie kann mit einem aufblasbaren Ballonkatheter geweitet werden. Dadurch lässt sich bereits häufig die Verengung bessern. Dieses Verfahren wird "Ballon-Angioplastie" bezeichnet. ln vielen Fällen wird an dieser Stelle anschließend noch ein expandierbares Drahtnetz (Stent) eingefügt, um den Durchgang langfristig offen zu halten.

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