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Immer häufiger erkranken jüngere Menschen an Typ-2-Diabetes

Erstellt am Dienstag, 06 November 2012. Kategorie/n: Diabetologie / Diabetes

Diabetes rechtzeitig vorbeugen, denn die Zuckerkrankheit ist nicht heilbar

Immer häufiger erkranken jüngere Menschen an Typ-2-Diabetes

Besonders tückisch ist der Typ-2-Diabetes, denn die gesundheitlichen Folgen zeigen sich erst mit Verspätung. Störungen des Fettstoffwechsels, Bluthochdruck, Arteriosklerose und Schädigungen des Gefäßsystems erhöhen drastisch das Risiko, eine akute und dramatische Krankheit zu erleiden, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Niereninsuffizienz, Erblindung, diabetischer Fuß oder Amputationen.

„Diese Form der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) entwickelt sich über Jahre“, erklärt Dr. Reinhold Lunow. Der Internist und ärztliche Leiter der Praxisklinik für Diagnose und Präventivmedizin in Bornheim nahe Köln und Bonn rät dringend, auch scheinbar harmlose Anzeichen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

„Häufig bestehen zu Beginn unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, Sehstörungen und Infektneigung, etwa häufige Blasenentzündungen“, so Dr. Lunow. „Früher wurde der dahinterstehende Typ-2-Diabetes häufig verharmlosend als Altersdiabetes bezeichnet, da vor allem ältere Menschen daran erkrankten. Dieses Bild hat sich jedoch geändert: Immer mehr jüngere Menschen, auch Kinder und Jugendliche, sind betroffen.“

Eine Million Menschen wissen nichts von ihrer Diabetes-Erkrankung

Mittlerweile ist der Typ-2-Diabetes einer der häufigsten Todesursachen weltweit. In Deutschland leiden rund 7 Millionen Menschen darunter und jedes Jahr kommen rund 300.000 neue Diabetes-Erkrankungen hinzu. Experten schätzen, dass eine weitere Million Menschen betroffen ist, ohne es zu wissen.

„Das Verheerende an dieser Stoffwechselerkrankung ist, dass sie nicht heilbar ist“, so Dr. Lunow. „Ursache ist in der Regel eine zu geringe Produktion des Hormons Insulin wie auch ein zu geringes Ansprechen der Körperzellen auf Insulin.“ Die unmittelbare Folge: Der Blutzuckerwert ist zu hoch (Hyperglykämie). Zu Beginn der Erkrankung produziert die Bauchspeicheldrüse meist noch genügend Insulin. Muskel-, Leber- und Fettzellen werden jedoch zunehmend unempfindlich dagegen (Insulinresistenz). Die Bauchspeicheldrüse versucht dies auszugleichen, indem sie noch mehr Insulin produziert. „Deshalb können die Insulinwerte im Blut von Typ-2-Diabetikern durchaus normal oder gar erhöht sein, im Verhältnis zu den Blutzuckerwerten ist trotzdem zu wenig Insulin vorhanden“, erläutert Dr. Lunow.

Eine Unempfindlichkeit gegenüber Insulin kann von einer genetischen Veranlagung herrühren, oft ist jedoch Übergewicht die Ursache. In der Folge wird der Zucker (Glukose) nicht in genügendem Maße von der Blutbahn in die Körperzellen transportiert. „Der hohe Zuckergehalt schädigt die kleinen und großen Blutgefäße und die Nerven“, so Dr. Lunow. „Die Glukose-Unterversorgung der Körperzellen führt außerdem dazu, dass der Körper vermehrt das Hormon Glukagon bildet – wodurch die Blutzuckerwerte weitersteigen.“

Menschen mit zu viel Bauchfett sind besonders gefährdet, denn dasFettgewebe ist ein Hormongewebe, das über Signalstoffe mit der Leber oder der Muskulatur kommuniziert. Verringert also dieses Fettgewebe die Wirkung des Insulins, begünstigt dies die Entstehung von Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Gefäßschäden (metabolisches Syndrom).

Zu den Risikofaktoren für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes zählen daher Übergewicht, Fettsucht und Bewegungsmangel, aber auch Medikamente (z. B. Kortison, harntreibende Mittel, Blutdrucksenker wie Betablocker, Ovulationshemmer, Antidepressiva). Weitere Ursachen können eine Schwangerschaft, Lebererkrankungen, körperlicher Stress (Operation, Infekt) oder andere Hormonstörungensein.

Typ-2-Diabetes: Frühzeitiger Check-up in der Praxisklinik Bornheim

Daher rät Dr. Lunow zu rechtzeitigen Vorsorgeuntersuchungen. „Der Typ-2-Diabetes entwickelt sich meist über Jahre. Im Rahmen eines gründlichen Check-up in der unserer Praxisklinik lassen sich auch frühe Anzeichen sicher diagnostizieren. Dazu bestimmen wir u. a. den Blutzuckerwert, den mittleren Blutzuckergehalt anhand des Hämoglobins A1c sowie den Gehalt von Zucker und Eiweiß im Urin. Ebenfalls wichtig ist die Kontrolle auf Begleit- oder Folgeerkrankungen. Hierfür messen wir den arteriellen Blutdruck und bestimmen Cholesterin und Blutfettwerte (Triglyzeride). Außerdem untersuchen wir, ob Organschäden an Augen, Niere, Blutgefäßen und Nervensystem, die für den Diabetes typisch sind, im Anmarsch sind.“

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