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Asthma bei Erwachsenen

Erstellt am Sonntag, 08 März 2020. Kategorie/n: Lungen- und Atemwegs-Erkrankungen

Asthma bei Erwachsenen

Asthma-Beschwerden, die man vor langer Zeit einmal hatte, können zu jedem Zeitpunkt des Lebens plötzlich wieder auftauchen. Für einige Menschen ist Asthma eine Erkrankung, die sich im Kindesalter entwickelt und bis ins Erwachsenenalter andauert. Bei anderen kann sich der Zustand in der Pubertät verbessern und manchmal zu einem späteren Zeitpunkt wiederkehren. 

Allergien oder der Kontakt mit Umweltschadstoffen, beispielsweise Tabakrauch, Chemikalien oder Schimmelpilze können aber auch Ursachen dafür sein, dass sich  Asthma erst im Erwachsenenalter entwickelt Auch können Medikamente wie Aspirin und andere nicht verschreibungspflichtige Schmerzmittel Auslöser für das sogenannte "Asthma bronchiale" sein. Schließlich können auch Krankheiten und Infektionen, wie eine schwere Erkältung, dazu beitragen, dass Asthma wieder auftritt oder sich verschlechtert.

Reizstoffe und Entzündungen begünstigen Asthma

Mit dem Einatmen werden immer wieder Allergene und Reizstoffe wie Pollen, Staub, Rauch, Umweltchemikalien und Bakterien in die Lunge geführt. Das führt bei Menschen mit Asthma bronchiale schnell zu Entzündungen, Spasmen und Engstellung der Atemmuskulatur (Bronchialmuskeln). Denn bei den schon belasteten Menschen sind die Atemwege empfindlicher. Gleichzeitig werden die Schleimdrüsen in den Atemwegen zusätzlich aktiviert und die Atemwege werden blockiert. Die Luft kann nicht mehr frei zirkulieren, die typischen Asthmasymptome treten auf:

  • Pfeifen
  • Brustenge
  • Kurzatmigkeit
  • Husten

Asthma verursacht bei Erwachsenen häufig anhaltende Symptome. Darüber hinaus überschneiden sich die Symptome mit anderen schweren Atemwegserkrankungen, wie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). 

Bewegung, kalte Luft oder eine Infektion der oberen Atemwege, die bei einigen Menschen Asthmabeschwerden auslösen kann, können die Symptome noch verschlimmern, wobei ein schwerer Asthmaanfall lebensbedrohlich sein kann.

Die Diagnose ist wichtig 

Wer sich mit dem Verdacht auf Asthma trägt sollte umgehend einen Arzt aufsuchen. Dieser kann mit Lungenfunktionstests und Allergietests feststellen, ob die Krankheit Asthma besteht.
Asthma-Diagnostik und Asthma-Therapie in unserer Praxisklinik 

Wie Asthma behandelt wird, hängt von der Häufigkeit und Schwere der Symptome ab. Die medikamentöse Therapie wird schrittweise eingeführt und dem weiteren Krankheitsverlauf angepasst. In den meisten Fällen kann nach vier bis sechs Monaten die Medikamentendosis reduziert oder sogar abgesetzt werden.

Schnelle Linderung von Asthma Symptomen

Anhaltendes Asthma erfordert in der Regel sowohl den Einsatz von Notfallmedikamenten als auch eine regelmäßige tägliche Dauermedikation. Wenn die Symptome nur selten auftreten und leicht verlaufen (intermittierendes Asthma) kann dies schon ausreichend sein. 

Als Notfallmedikamente werden am häufigsten inhalative Medikamente eingesetzt. Sie öffnen die Atemwege durch Entspannung der Bronchialmuskulatur und sind für die Einnahme bei Bedarf - bei ersten Symptomen eines Asthmaanfalls - gedacht. 

Dauertherapie bei Asthma

Notfallmedikamente allein sind bei anhaltendem Asthma nicht genug denn sie wirken nicht gegen die Entzündung der Atemwege. Eine passende Langzeitmedikation kann bei regelmäßiger Anwendung die Symptome deutlich reduzieren und auch vorbeugen. 

Bei Erwachsenen sind "Dosieraerosole" mit inhalativem Kortison das Mittel der Wahl für eine Dauertherapie. Dies gilt vor allem bei allergie- oder bewegungsinduziertem Asthma. Das oral eingenommene Medikament blockiert Leukotriene - die körpereigenen Stoffe, die Entzündungen in den Atemwegen verursachen. bei allergieinduziertem Asthma können auch Allergieimpfungen in Betracht gezogen werden. 

Der Arzt stellt einen detaillierten Medikamentenplan zusammen, der klar und übersichtlich regelt, welche Medikamente, in welcher Dosierung und wie oft genommen werden sollen, und welche Notfallmedikation zur Verfügung steht, wenn die Symptome eskalieren. Außerdem kann ein Aktionsplan sinnvoll sein, um festzuhalten, wie bei einem Asthmaanfall zu reagieren ist.

Maßnahmen gegen Asthma

Medikamente spielen eine entscheidende Rolle, um Asthma in den Griff zu bekommen wenn sie Teil einer Therapie sind. Dazu gehören auch folgende Maßnahmen:

• Asthma auslösende Faktoren meiden

Kontakt mit Tierhaaren, Staub oder Nikotin minimieren. Sport und Bewegung sind oft Auslöser für Asthma, gleichzeitig sind auch für einen gesunden Lebensstil entscheidend. Hier muss die richtige Balance gefunden werden. 

• Asthma Symptome überwachen

Es ist empfehlenswert, die Symptome in einem Tagebuch zu dokumentieren. Der Arzt kann dann leichter festzustellen, ob und wie man das Asthma in den Griff bekommen kann. Auch kann der regelmäßige Einsatz eines "Peakflowmeters" sinnvoll sein. Damit wird der Widerstand in den Atemwegen beim Ausatmen gemessen und gibt so Auskunft über die Veränderung der Asthma Erkrankung.

• Impfungen

Wer an Asthma leidet hat ein erhöhtes Infektionsrisiko. Eine jährliche Grippe-Impfung, eine Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis) sind deshalb wichtig. Auch Impfungen gegen Gürtelrose und Pneumokokken, die unter anderem Lungenentzündungen und bakterielle Meningitis verursachen können, sind angeraten.

• Regelmäßig den Arzt aufsuchen

Asthma bleibt nicht immer gleich und deshalb kann sich langfristig auch die benötigte Therapie ändern. Der Arzt passt die Therapie dem aktuellen Zustand an. Eventuell ist es auch ratsam ist, mindestens einmal jährlich den Asthmakontrolltest durchführen zu lassen. 

 

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