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Nach Rauchstopp bleibt Lungenkrebsrisiko hoch

Erstellt am Dienstag, 19 Juni 2018.

Nach Rauchstopp bleibt Lungenkrebsrisiko hoch

Wer raucht, erhöht die Gefahr an Lungenkrebs zu erkranken. Weitreichende Rauchverboten und die Präsenz der gesundheitlichen Gefährdung durch Rauchen haben das Thema in die Öffentlichkeit getragen. Weniger bekannt hingegen sind Risikofaktoren, die über das Rauchen hinaus das Entstehen eines Lungenkrebses begünstigen sowie die langfristigen Auswirkungen von Rauchen auch Jahre nach einem Rauchstopp.

Aktiv Risikofaktoren für Lungenkrebs bekämpfen

Ein absoluter Rauchverzicht ist der erste Schritt zur Vermeidung von Lungenkrebs. Dabei ist es egal wieviel und wie lange Sie geraucht haben. Es ist nie zu spät aufzuhören. Alleine in den USA war bei 85 Prozent der Menschen, die an Lungenkrebs gestorben sind, das Rauchen ein entscheidender Faktor. Doch auch wer schon lange mit dem Rauchen aufgehört hatte, zeigte eine höhere Anfälligkeit für Lungenkrebs. Besonders dann, wenn man in der Zeit nach dem Rauchstopp als Passivraucher weiterhin dem Zigarettenqualm ausgesetzt ist. Gleiches gilt für Passivraucher, die noch nie aktiv geraucht haben, so die Beobachtungen. Daher sollten Orte, an denen geraucht wird, generell gemieden werden. Kommen Faktoren wie eine erhöhte Radonkonzentration hinzu, steigt das Lungenkrebsrisiko. Radon ist ein natürliches Bodengas, das bundesweit in unterschiedlicher Konzentration vorkommt (siehe www.bfs.de). Sanierungsmaßnahmen im Haus und richtiges Lüften können den Radonwert senken. Für die Lunge gefährlich wird es vor allem dann, wenn Raucher dauerhaft damit konfrontiert werden. Ähnliches gilt auch für andere karzinogene Stoffe wie Asbest. Daher ist es dringend anzuraten beim Umgang mit toxischen Chemikalien Mundschutz zu tragen.

Lungenkrebs erkennen

Das Tückische am Lungenkrebs ist die Diagnose. Erst, wenn der Tumor eine gefährliche Größe angenommen hat, treten typische Symptome auf. Darüber hinaus nimmt die Gefahr an Lungenkrebs zu erkranken erst Jahre nach dem Rauchstopp deutliche ab. Rauchern, in deren unmittelbare Familie Lungenkrebs diagnostiziert wurde, wird darüber hinaus ein höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken zugeschrieben. Hinzu kommen gesundheitliche Beeinträchtigungen des Herz-Kreislauf-Systems, die durch das Rauchen begünstigt werden. Eine Früherkennung ist daher allen Rauchern mit familiärer Disposition zu empfehlen. Außerdem allen Rauchern zwischen 55 und 80 Jahren, die 30 Packungsjahre hinter sich haben oder die innerhalb der letzten 15 Jahre aufgehört haben. Denn je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser ist ein Lungenkrebs zu behandeln.

Langzeitfolgen des Rauchens sind erheblich

Doch nicht nur die frühe Akutbehandlung eines Lungenkrebses sollte im Fokus liegen. Die Folgen des Rauchens auf den ganzen Organismus sind gravierend. So dauert es ein Jahr nach einem Rauchstopp, bis das Risiko für eine koronare Herzerkrankung sich halbiert hat. In fünf Jahren ist das Schlaganfallrisiko erst wieder auf das eines Nichtrauchers gesunken und nach 15 Jahren ist das koronare Herzerkrankungsrisiko normalisiert. Was das Lungenkrebsrisiko betrifft, so braucht es zehn Jahre, bis sich dieses um die Hälfte verringert hat im Vergleich mit einem Nichtraucher. Darüber hinaus verbessern Raucher nach einem Rauchstopp die gesundheitlichen Folgen einer Herz-Kreislauferkrankung deutlich durch einen gesunden Lebensstil. Gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung helfen bei der Regeneration. Gezielte Programme, wie Nikotinersatzpräparate, Medikamente und Selbsthilfegruppen, können den Verzicht auf das Rauchen erleichtern. Sprechen Sie mit ihrem Arzt darüber. Weitere Informationen dazu auch unter www.rauch-frei.info.

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