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Jetzt an die Grippe-Impfung denken!

Erstellt am Montag, 14 Dezember 2015. Kategorie/n: Allgemeine Gesundheits-Tipps

Eine Influenza ist gefährlicher als eine harmlose Erkältung. Zur Vorsorge ist eine jährliche Impfung vor der Grippewelle notwendig.

Jetzt an die Grippe-Impfung denken - Eine Influenza ist gefährlicher als eine harmlose Erkältung.

Winterzeit ist Erkältungszeit. Während man eine harmlose Erkältung in der Regel schnell überwindet, kann eine echte Grippe (Influenza) zur Belastung werden. Ein plötzlich einsetzendes schweres Krankheitsgefühl, trockener Husten mit Halsschmerzen, Gliederschmerzen oder auch hohes Fieber – die typischen Symptome einer Influenza lassen sich mit einer rechtzeitigen Impfung vermeiden.

Im Gegensatz zu einer Erkältung, die meist nur wenige Tage dauert, kann eine Grippe bis zu zwei Wochen anhalten. Die Grippeviren schädigen zunächst die Atemschleimhaut.

Wer bereits durch andere Erkrankungen vorbelastet ist, handelt sich auf diesem Weg schnell eine Bronchitis oder sogar eine Lungenentzündung (Pneumonie) ein.

 

Grippeviren können Lunge und Herz schädigen

„Die Grippeviren können jedes Organ befallen“, berichtet der Internist Dr. Reinhold Lunow aus seiner Praxis. „Besonders gefährlich wird es, wenn sich der Herzmuskel entzündet. Um eine solche Myokarditis zu vermeiden, sollte man sich bei Verdacht auf Influenza ärztlich untersuchen lassen“, empfiehlt der ärztliche Leiter der Praxisklinik Bornheim Swisttal nahe Köln und Bonn.

Noch besser ist die rechtzeitige Vorsorge. Schutz vor einer Influenza bietet nur eine Grippe-Impfung.

Da sich die Grippeviren ständig verändern, muss man die Impfung jährlich zu Beginn der Grippesaison mit einem aktualisierten Impfstoff wiederholen. Erkrankt man anschließend trotzdem, verläuft die Krankheit deutlich milder als ohne Impfschutz.

 

Grippe-Impfung ist jährlich notwendig

„Vor allem ab einem Alter von 60 Jahren, chronisch Kranke, Schwangere, medizinisches Personal sowie Pflegekräfte in Alten- und Pflegeheimen sollten das Impfangebot nutzen“, rät Dr. Lunow. „Darüber hinaus auch alle Menschen, die durch ihre berufliche Tätigkeit viel Kontakt mit anderen Menschen haben.“

Zur Vorsorge eignen sich neben der Impfung einfache hygienische Maßnahmen:

  • regelmäßiges Händewaschen

  • Lüften von Wohnräumen für erhöhte Luftfeuchtigkeit

  • tägliche Wechselduschen

  • viel Bewegung an der frischen Luft

  • Bei der Ernährung sollte man gerade in der kalten Jahreszeit auf vitamin- und ballaststoffreiche Kost achten, um das Immunsystem zu stärken.

  • Besonders wichtig zur Stärkung der Abwehrkräfte ist ausreichender Schlaf.

 

Wer sich eine Grippe eingefangen hat, sollte sie je nach Beschwerden behandeln:

  • absolute körperliche Schonung und Bettruhe

  • bei Fieber Wadenwickel vor fiebersenkenden Medikamenten

  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr

  • Zusätzlich kann ein schleimhautabschwellendes Nasenspray oder ein Hustenlöser im Einzelfall notwendig sein.

 

Antibiotika helfen nicht bei Virus-Grippe

Um die Schwere einer Infektion einschätzen zu können, kann eine Blutuntersuchung sinnvoll sein. „Der Arzt hört außerdem die Lunge ab, um eine Lungenentzündung auszuschließen. Bei Verdacht auf eine Myokarditis sind ein EKG und eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) des Herzens sinnvoll“, so Dr. Lunow.

Antibiotika sind nur dann angezeigt, wenn es zusätzlich zu einer bakteriellen Infektion gekommen ist. Verlässlichen Schutz vor einer viralen Infektion bietet nur die Grippe-Impfung.

 

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