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Fußpflege - bei Diabetes mellitus besonders wichtig

Erstellt am Dienstag, 25 Juni 2019. Kategorie/n: Diabetologie / Diabetes

Fußpflege - bei Diabetes mellitus besonders wichtig

Diabetes mellitus hat schädliche Einflüsse auf Blutgefäße, Nerven, Herz, Nieren und Augen. Dies kann eingegrenzt werden. Zusätzlich hat aber auch eine gute Hautpflege große Bedeutung. Insbesondere der Fußpflege kommt dabei ein ganz besonderer Stellenwert zu. 

So kann man durch die Pflege der Füße und das Tragen von passenden Schuhen gefährlichen Komplikationen vorbeugen.

Wer an Diabetes leidet muss auf den Zustand seiner Füße achten

Hohe Blutzuckerkonzentrationen können zu Nervenschädigungen und zu einer schlechteren Durchblutung der Füße führen. Fehlfunktionen der Nerven, die durch Diabetes bedingt sind, können den Zustand der Haut an den Füßen verändern. Die Haut kann sehr trocken, schuppig oder rissig werden. Dadurch kann es zu einer veränderten Gefühlswahrnehmung an den Füßen kommen, wodurch möglicherweise kleinere Verletzungen, wie eine Blase oder ein Schnitt nicht gefühlt werden.

Diabetes mellitus kann auch Arterien verengen, die Durchblutung der Füße ist dann nicht mehr ausreichend gewährleistet. Zirkuliert weniger Blut in den zu versorgenden Geweben, so ist die Fähigkeit des Körpers herabgesetzt, Geschwüre, Wunden, kleine Verletzungen oder Infektionen zu bekämpfen und zu heilen.

Wenn die Füße nicht regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden, kann aus einer kleinen Verletzung eine offene Wunde (Ulkus) werden. Diese Wunden entstehen meist am Fußballen, der Ferse oder an der Unterseite des großen Zehs. Unpassende Schuhe können Geschwüre dort bewirken, wo der Schuh drückt oder zu eng ist. 

Tägliche Kontrolle der Füße bei Diabetes mellitus

Unzureichende Pflege eines Geschwürs am Fuß kann Infektionen und möglicherweise auch weitere ernsthaftere Komplikationen begünstigen, die bis zu einer Amputation führen können. Diese Kontrollen der Füße sind deshalb wichtig:

•  Blasen, Schnitte, Blutergüsse

•  Rissige, schuppige oder faltige Stellen

•  Nagelprobleme, wie eingewachsene Zehennägel oder Rötungen um den Nagel 

•  Rötungen, rote Streifen und Schwellungen

•  Veränderungen der Hautfarbe der Füße

Bei Veränderungen an einem der Füße oder ein vermindertes Gefühl von Schmerz im Fuß sollte medizinischer Rat eingeholt werden. 

Geschmeidigkeit der Haut bei Diabetes mellitus

Die müssen Füße sauber und trocken gehalten werden. Zum Waschen sollten weiche Waschlappen oder ein Schwamm und eine milde Seife benutzen werden. 

Beim sorgfältigen Abtrocknen abgetrocknet muss darauf geachtet, dass die Zehenzwischenräume stets trocken sind, um Pilzinfektionen zu vermeiden.

Um die Füße weich und geschmeidig zu halten, sollten sie an der Ober- und Unterfläche mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme behandelt werden. Die Zehenzwischenräume sollten dabei wegen einer möglichen Infektionsgefahr nicht eingecremt werden. Wer an Hühneraugen und Schwielen an den Füßen leidet, sollte sich medizinischen Rat holen.

Pflege der Fußnägel bei Diabetes

Die Fußnägel werden am besten mit einem Nagelknipser nach dem Waschen und Trocknen der Füße gekürzt. Die Zehennägel werden grade abgeschnitten und die scharfen Ecken gegebenenfalls mit einer Nagelfeile sanft abgerundet. Dadurch wird das Einwachsen spitzer Nagelecken in die Haut verhindert. Spezialisten für Fußpflege oder medizinisches Fachpersonal können bei der Nagelpflege helfen, besonders, wenn die Nägel sehr dick, gelblich verfärbt oder bereits in die Haut eingewachsen sind. Generell ist es empfehlenswerter qualifizierte Fußpflege in Anspruch zu nehmen.

Schutz der Füße bei Diabetes mellitus

Diabetiker sollten immer Schuhe und Socken tragen, um Verletzungen, Blasen und Geschwüre an den Füßen zu vermeiden. Gefütterte, gut sitzende Socken ohne einschnürendes Bündchen erleichtern die Vorsicht. Socken mit einem hohen Anteil von elastischen Fasern sollten nicht benutzt werden, da diese die Blutzirkulation beeinträchtigen können. Socken aus atmungsaktivem Gewebe halten die Füße warm und trocken. Auch nachts im Bett sollten locker sitzende Socken getragen werden.

Wärmekissen oder Wärmflaschen sind für die Füße ungeeignet, da diese leicht zu Verletzungen und Verbrennungen der Haut führen können.

Diabetes erfordert einen passenden Schuh

Passende Schuhe haben viel Zehenfreiheit. Die Zehen sollten keinesfalls eingeengt werden. Die Schuhspitze sollte den längsten Zeh um ungefähr 0,6 cm überragen. Die beste Wahl sind weiche Lederschuhe, da diese eine gute Luftzirkulation am Fuß ermöglichen. Spitze Schuhe oder Schuhe mit hohen Absätzen sind ungeeignet. Schuhe mit niedrigem Absatz sind für den Fuß gesünder. Die Schuhe sollten täglich gewechselt werden, damit diese trocknen und Ihre ursprüngliche Form wieder zurückgewinnen können.

Mehr Informationen zu Diabetes mellitus:

Diabetes-Typ-2 Privatsprechstunde Bonn 

 

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