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Arthrose – pflanzliche Präparate helfen

Erstellt am Montag, 09 September 2019.

Arthrose – pflanzliche Präparate helfen

Menschen, die unter Arthrose leiden, haben gelernt mit Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Diclofenac ihre Schmerzen zu lindern und dadurch die Bewegungsfähigkeit zu verbessern.

Menschen, die unter Arthrose leiden, haben gelernt mit Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Diclofenac ihre Schmerzen zu lindern und dadurch die Bewegungsfähigkeit zu verbessern. Medikamente helfen auch bei entzündlichen Komponenten der Arthrose weiterem Schaden vorzubeugen. Doch Medikamente verursachen mitunter auch ungewollte Nebenwirkungen, die teilweise erhebliche Probleme verursachen können. Dauerhafte Schäden an Herz, Leber, Nieren können die Folge sein. Auch Bauchschmerzen oder Darmblutungen sind eine typische Komplikation der sogenannten NSAR-Medikamente.  

Seit kurzem ist bekannt, dass es nun offensichtlich auch in der Naturheilkunde Medikamente gibt, die bei Arthrose helfen.  So werden vermehrt für Gelenkbeschwerden bestimmte Nahrungsergänzungsmittel und Pflanzenmedikamente angeboten. 

Wer diese Präparate ausprobiert, sollte aber auf jeden Fall vorher seinen Arzt um Rat fragen. 

Hier sind ein paar Informationen zu den pflanzlichen Substanzen, die als Präparate oder Nahrungsergänzungsmittel verarbeitet und angeboten werden:

Glukosamin und Chondroitin

Diese Substanzen kommen im körpereigenen Knorpel die Gelenke vor Verschleiß schützen. Präparate mit Glukosamin und Chondroitin stammen oft aus der Schale von Meerestieren oder aus tierischem Knorpel. Sie werden einzeln und als Kombi-Präparat angeboten. 

• Der Glukosamin-Sulfat hilft bei Gelenkschmerzen und kann eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit senken. Nach sechs bis acht Wochen Einnahmezeit zeigt sich häufig, dass dieser Wirkstoff das Fortschreiten der Arthrose verlangsamt oder sogar aufhält. 

• Allerdings können mitunter Nebenwirkungen wie Sodbrennen, Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung auftreten. 

Aminosäure SAM

SAM ist synthetische Version von Methionin. Methionin kommt auch im Körper vor und sorgt für das Wachstum von Knorpel. SAM soll diese Funktion unterstützen und so geschädigten Knorpel "reparieren"  Es ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das jedoch hohe Kosten verursacht, weil es in hohen Dosen verabreicht werden muss.

Studien haben gezeigt, dass SAM weniger Nebenwirkungen hat, auf Schmerzen jedoch ähnlich wirkungsvoll wie nichtsteroidale Entzündungshemmer (NSAR) ist. Das betroffene Gelenk kann durch eine Therapie mit SAM wieder beweglicher werden, bis zur spürbaren Wirkung können jedoch einige Monate vergehen.

 

Bei der Einnahme von SAM sind vereinzelt Nebenwirkungen wie Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Kopfschmerzen und Übelkeit aufgetreten. Bei gleichzeitiger Einnahme von diversen Antidepressiva kann es zu Wechselwirkungen kommen. Zeichen von Unruhe, Zittern, Ängste und Frösteln können sich einstellen.

Kurkuma (Gelbwurz)

Kurkuma ist nicht nur ein beliebtes asiatisches Gewürz, sondern in vielen Kurkumasorten ist auch der Wirkstoff Curcumin enthalten, der eine antientzündliche Eigenschaft haben soll, die den Schmerz und die Schmerzempfindlichkeit bei Arthrose lindern kann.

• Das Kurkuma-Extrakt Meriva soll laut Studien Knieschmerzen und die Beweglichkeit des Knies schon nach zwei bis drei Monaten verbessern. Eine Studie hat die Wirkung von Kurkuma mit der von lbuprofen als vergleichbar erwiesen.

• Nebenwirkungen von Kurkuma sind relativ gering. Dazu können Bauchschmerzen, Durchfall, Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen gehören. Kurkuma wirkt nachweislich blutverdünnend und kann den Blutzucker senken. 

Teufelskralle

Die Teufelskralle ist ein Gewächs aus Afrika von der nur die Wurzel verwendet wird. Es soll antientzündliche, schmerzlindernde und antioxidative Eigenschaften haben. Seine Wirkung auf Arthrose Schmerzen, konnte in den letzten Jahren immer öfter nachgewiesen werden.

• Die Wirkung vor allem bei Schmerzen durch eine Arthrose im Knie oder in der Hüfte konnten zwischenzeitlich belegt werden. Dadurch kann möglicherweise die Dosis von Schmerzmitteln verringert werden.

• Als Nebenwirkungen sind leichter Durchfall und Blähungen bekannt. Mit der Einnahme steigt das Risiko für Blutergüsse und Blutungen. Bei gesundheitlichen Einschränkungen kann die Einnahme von Teufelskralle zu einer Verschlechterung führen. Der behandelnde Arzt sollte in solchen Fällen vor der Einnahme von Teufelskralle konsultiert werden. 

Indischer Weihrauch

Der Weihrauchbaum wächst in Nordindien. Bei der Entfernung seiner Rinde, gibt der Baum ein gummiartiges Harz ab. Extrakte aus dem Harz werden bei der traditionellen Heilkunde Indiens, Ayurveda, genutzt, um damit verschiedene Krankheiten zu behandeln. Die in diesem Harz enthaltenen Boswelliasäuren lässt Entzündungen und Schmerzen bessern und schützt zusätzlich den Gelenkknorpel.

• Extrakten des Weihrauchbaum-Harzes sind 5-Loxin und Aflapin. Bereits nach einer einwöchigen Behandlung konnte die Abnahme von Schmerzen festgestellt werden. Nach 90 Tagen Einnahme von 5-Loxin waren die Schmerzen um etwa 1 Drittel und bei Aflapin sogar um die Hälfte zurückgegangen.

• Nebenwirkungen sind eher selten. Durchfall, Übelkeit, Bauchschmerzen und Sodbrennen können vorkommen. Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis, Kollagenosen wie Lupus erythematodes oder Rheumatoide Arthritis können möglicherweise durch die Einnahme von Indischem Weihrauch verschlechtert werden. Um dem vorzubeugen und auch um unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu vermeiden, sollten der Arzt vor Beginn der Therapie konsultiert werden. 

 

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