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Coronavirus-Risikogruppen

Erstellt am Sonntag, 12 April 2020. Kategorie/n: Coronavirus / Covid-19

Coronavirus-Risikogruppen

Bin ich ein Risikopatient?
Gehöre ich zu den Risikogruppen mit einer hohen Sterblichkeitsrate?

Diese Fragen beschäftigen verständlicherweise viele unserer Patienten. Es sind im wesentlichen zwei Faktoren, die das Risiko erhöhen.

Einen Faktor davon, können wir nicht beeinflussen, nämlich unser Alter. Der andere Risikofaktor dagegen ist aber beeinflussbar. Wenn wir unsere Vorerkrankungen durch eine optimale Therapie und regelmäßige Kontrollen gut im Griff haben, vermindern wir erheblich das Risiko für einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion. Gerade in diesen Zeiten sollten wir uns besonders um unsere Gesundheit und unser Immunsystem kümmern.

Erhöhtes Risiko für Ältere

Die Sterberate ist sehr stark altersabhängig. In China starben 0,2 % der 10 bis 39-Jährigen und 0,4 % in der Altersgruppe von 40-49 Jahren. Bei den 50 bis 59-Jährigen waren es 1,3 % und bei den 60 bis 69-Jährigen schon 3,6 %. Besonders betroffen waren die 70 bis 79-Jährigen mit einer Letalität von 8,0 % und die über 80-Jährigen mit einer Sterbequote von 14,8 %. Die Sterblichkeit in Deutschland wird in den absoluten Zahlen nicht übereinstimmen, die relative Abhängigkeit vom Alter wird sich aber auch bei uns widerspiegeln. So sind nach den aktuell vorliegenden Zahlen 90 % der in Deutschland an einer Infektion mit dem Coronavirus verstorbenen Patienten über 70 Jahre alt. Das durchnittliche Sterbealter beträgt 82 Jahre.

Dies liegt natürlich auch daran, dass ältere Patienten häufiger an Erkrankungen leiden, die das Risiko für einen schweren Verlauf erhöhen.

Erhöhtes Risiko durch Vorerkrankungen

  • Herzerkrankungen wie Koronare Herzerkrankung, Herzinsuffizienz und Herzrhythmustörungen wie Vorhofflimmern
    Patienten mit Herzerkrankungen sind deshalb besonders gefährdet, weil das Coronavirus häufig den Herzmuskel angreift und eine Myokarditis verursacht, was bei vorgeschädigten Herzen fatale Folgen haben kann. Patienten mit einer unzureichend kontrollierten Herzerkrankung haben eine hohe Sterblichkeitsrate von 10 %.

  • Diabetes mellitus
    Die Immunabwehr ist bei schlecht eingestellten Diabetikern stark vermindert. Die Sterblichkeitsrate beträgt dann 7 %.

  • Lungenerkrankungen wie COPD, Emphysem und Lungenfibrose
    Die Sterblichkeitsrate liegt bei diesen Erkrankungen bei 6 %. Bei guter Einstellung sinkt das Risiko. Auch Raucher haben ein erhöhtes Risiko. Die Corona-Krise ist ein guter Grund, endlich mit dem Rauchen aufzuhören.

  • Bluthochdruck
    Eine nicht ausreichend therapierte Hypertonie erhöht das Risiko deutlich. Die Sterblichkeitsrate liegt dann bei 5 %.

  • Krebserkrankungen
    Patienten unter aktueller Chemotherapie oder Strahlenbehandlung sind stärker gefährdet. Nach Abschluss der Behandlung und wenn die Erkrankung gut beherrscht wird, besteht kein erhöhtes Risiko.

  • Geschwächtes Immunsystem
    Die häufigste Ursache hierfür sind die Einnahme immunsupprimierender Medikamente wie Kortison und  verschiedene Rheumamittel wie z. B. MTX. Andere mögliche Ursachen für eine schwache Immunabwehr sind ein Mangel an Immunglobulinen (Antikörper gegen Infektionen) und bestimmte Bluterkrankungen wie Eisenmangel, Anämie oder vermindete weiße Blutkörperchen.

Die beste Vorsorge vor einem schweren Verlauf einer Infektion mit dem Coronavirus sind gut eingestellte Vorerkrankungen.

Informationen zu einem Check-up inklusive Corona-Antikörpertest finden sie hier. 

Aktuelle Entwicklung in Ihrer Stadt / Ihrem Landkreis
Robert Koch Institut (RKI): Fallzahlen, Risikobewertung
Bundesministerium für Gesundheit: Aktuelle Info zur Pandemie
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin: Empfehlungen von Palliativmedizinern
Paul-Ehrlich-Institut : Informationen zum Impfstoff
Corona-News der Universität Bonn

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