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Information zu Schlafstörungen
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Schlafen ist ein Grundbedürfnis |
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Etwa 20% der Bevölkerung leiden an chronischen Schlafstörungen. Während man als Kind noch 10 - 12 Stunden Schlaf braucht, kommt ein älterer Mensch manchmal mit 5 - 6 Stunden aus.
Tipps für einen guten Schlaf:
- Abschalten vor dem Schlafengehen. Keine Probleme mit ins Bett nehmen.
- Zu festen Zeiten schlafen gehen und aufstehen.
- Bestimmte, zur Gewohnheit gewordene Abendrituale einhalten, wie z.B. ein Abendspaziergang oder ein warmes Bad.
- Zu vollen oder zu leeren Magen vermeiden.
- Abends keine coffeinhaltigen Getränke zu sich nehmen. (Kaffee, schwarzer Tee)
- Alkohol in kleinen Mengen kann helfen (z.B. 1-2 Glas Bier), größere Mengen jedoch beeinträchtigen die Schlafqualität.
Schlaflose Nächte
Lieber aufstehen als sich herumzuwälzen, sonst wird man in den Folgenächten von der Angst geplagt, es könne wieder so eine Nacht bevorstehen. Diese negative Erwartungshaltung verstärkt die Schlafstörung.
Therapie der Schlafstörungen
- Revitalisierungskuren wie z.B. die Sauerstofftherapie nach Professor Manfred von Ardenne.
- Naturheilmittel wie Baldrian oder Hopfen. Auch die Düfte ätherischer Öle wirken beruhigend, wie z.B. Lavendel- oder Sandelholzöl.
- Chemische Schlafmittel wie Valium sollten nicht länger als einige Wochen eingenommen werden. Mit schlafanstoßenden Antidepressiva ist jedoch eine Langzeittherapie möglich.
- Autogenes Training oder muskuläre Entspannung nach Jacobsen sind hilfreich.
- Schlaftraining: Wirklich nur die Zeit im Bett verbringen, die man in den letzten Nächten auch geschlafen hat, alle 5 Tage darf man 30 Minuten länger schlafen.
- Nahrungsergänzung mit Mikro-Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralien oder Melatonin
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