 |
 |
Diagnose und Therapie bei Hashimoto Thyreoditis
Hashimoto Thyreoditis ist eine autoimmunverursachte Schilddrüsenentzündung. ?Autoimmun? heißt, der Körper bildet fälschlicherweise Antikörper gegen die Schilddrüse. Dies führt zu einer chronischen Entzündung dieses Organs. Die Krankheit beginnt oft langsam, sodass die Patienten die Symptome zunächst kaum wahrnehmen. In Verbindung mit der Hashimoto Thyreoditis können bei etwa 25% der Erkrankten andere zusätzliche Autoimmunerkrankungen auftreten oder bereits bestehen: z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Zöliakie, Anämie, Diabetes, rheumatische Erkrankungen und weitere Erkrankungen. Anfänglich stehen gelegentlich die Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion im Vordergrund, allgemein sind die Symptome einer Unterfunktion häufiger.
Bei der Augenbeteilung, der sogenannten endokrinen Orbitopathie treten Symptome auf wie Augentränen, gerötete Augen, Trockenheit der Augen, Blendungsempfindlichkeit oder Fremdkörpergefühl. Es kann auch zu einer Beeinträchtigung oder Verlust des Sehvermögens kommen. Bei der endokrinen Orbitopathie handelt es sich ebenfalls um eine Autoimmunreaktion. Dabei reagieren Antikörper gegen das Augengewebe.
Wichtig für die Diagnostik der Hashimoto Thyreoditis sind die Bestimmung der sogenannten Schilddrüsenantikörper: TPO-Antikörper, TG-Antikörper. <<zurück
|