Drs. med Reinhold Lunow, Eva Berghof-Datzer, Silke Reichow, Ursula Schweikert, Anke Rabenhorst
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Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie

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Inhalation von Sauerstoff
Wirkungsweise:

Die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie ist eine ganzheitliche Behandlung, die kurmäßig durchgeführt wird. Sie wirkt nicht auf ein einzelnes Organ, sondern auf den ganzen Körper. Über eine Stärkung des Immun- systems können Stress, Umweltbelastungen, fort- schreitendes Alter und chronische Erkrankungen, die die Abwehrkräfte schwächen, positiv beeinflusst werden. Auch bei Ängsten und Depressionen, die das Immunsystem schwächen, kann eine positive Wirkung erzielt werden.
Die Sauerstofftherapie kann idealerweise ergänzt werden durch die tägliche Einnahme einer Vitalstoffmischung aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Diese sog. Radikalfänger stärken das Immunsystem zusätzlich, indem sie die sog. "Freien Radikalen" abfangen und die Körperzellen so vor Entartungen schützen. Diese Entartungen stellen die Ursache für Krebs und Gefäßverkalkungen dar.

Neben der Sauerstofftherapie und der Einnahme von Vitalstoffen stellt ein regelmäßiges Bewegungstraining die dritte Säule der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie dar. Während der Kur, vor allem nach Anwendung der Sauerstoffbehandlung, sollte man möglichst 30 min spazieren gehen, Fahrrad fahren oder schwimmen. Besonders Bewegung an der frischen Luft kann die Wirkung der Sauerstofftherapie positiv unterstützen.


Durchführung der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie:

Während der Kur werden 10 - 20 Sauerstoffinhalationen von je 20 min durchgeführt. Es wird dabei sog. "ionisierter" (veredelter) Sauerstoff verwendet, der etwa sechsmal biologisch aktiver ist als normaler Sauerstoff. Eine Inhalation von etwa 20 min ionisiertem Sauerstoff entspricht somit der Inhalation von 2 Stunden normalem Sauerstoff. Die Inhalationen sollten zwischen drei- und fünfmal die Woche durchgeführt werden. Der Sauerstoff wird dabei über eine Nasenmaske inhaliert.

Bei welchen Erkrankungen kann die Sauerstofftherapie angewendet werden?

  • Allgemeiner Vitalitätsverlust
  • Erschöpfungssyndrom
  • Stärkung des Immunsystems
  • Durchblutungsstörungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
  • Allergien
  • Regeneration nach Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Asthma bronchiale und chronische Bronchitis
  • Emphysem
  • Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche
  • Angina pectoris
  • Schwindelneigung
  • Kreislaufbeschwerden
  • Arthrosen, Rheuma, Osteoporose und Wirbelsäulenleiden
  • Schlafstörungen
  • Depression
  • Migräne
  • Hörsturz und Tinnitus
  • Nierenerkrankungen
  • Regeneration nach schweren Erkrankungen und Operationen
  • Infektanfälligkeit der Atemwege
  • Grauer Star und Retinopathien
  • Krebsbehandlung und Krebsvorbeugung

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Aufgenommen im Leading Medicine Guide 2009 & 2010
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